Bauhaus und die Fotografie

Das Bauhaus spielt nicht nur eine Schlüsselrolle in der Design- und Kunstgeschichte, sondern auch für die Fotografie des 20. Jahrhunderts. Wie seine experimentelle Bildsprache die künstlerische Weiterentwicklung fotografischer Strategien bis heute beeinflusst, zeigt die Ausstellung „Bauhaus und die Fotografie. Zum Neuen Sehen in der Gegenwartskunst“. Nach Stationen im NRW-Forum in Düsseldorf und dem Museum für Fotografie in Berlin, ist die Ausstellung nun vom 28. September bis 5. Januar 2020 in der Kunsthalle Darmstadt zu sehen. Sie zeigt Fotografien des Neuen Sehens – etwa von László Moholy-Nagy, Lucia Moholy, Marianne Brandt, Erich Consemüller und Walter Peterhans – und setzt sie in Bezug zu den Arbeiten zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler.

Historischer Bezugspunkt der Ausstellung – Teil des Jubiläumsprogramms 100 Jahre Bauhaus – ist die Werkbundschau „Film und Foto“ von 1929. Die damals von Lázló Moholy-Nagy entworfenen Räume zur Zukunft und Geschichte der Fotografie sind als Eins-zu-eins-Teilrekonstruktion, beziehungsweise als virtueller Rundgang erlebbar. Studierende des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Darmstadt und der Fakultät Design der Technischen Hochschule Nürnberg präsentieren ihre eigenen, zukunftsorientierten Entwürfe. Diese knüpfen formal wie inhaltlich an die Arbeiten des „Neuen Sehens“ an, nutzen aber auch elektronische und digitale Medien.

 

  • Viviane Sassen: Yellow Vlei

  • Daniel T. Braun: Overseer

  • Doug Fogelson: Forms & Records No. 1

  • Max de Esteban: TOUCH ME NOT – On the Fringe of the Production Process

  • Kris Scholz: Marks and Traces, Chongqing 5

  • Stefanie Seufert: Towers Option #2

  • Taiyo Onorato & Nico Krebs: Spin 08 (magenta yellow blue)

  • Didem Altunbas: thinkingmotion3

  • Christian Himmelspach: Transition 1–7

  • Jasmin Dories: Digitale Fotogramme

  • Dominik Kramm, ohne Titel

Autor

Simon Colin
September 2019

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Simon Colin
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