FaSTDa: Der F19 geht an den Start

  • Abgefahren: Der F18, der Rennwagen mit dem das FaSTDa Racing Team 2018 unterwegs war, erfüllt heute repräsentative Aufgaben, dient aber auch noch als Testfahrzeug.

  • Neustart: Projektleiterin Paula Luczak und der Technische Leiter Henrik Tauber schwören das Team bei einer Besprechung auf die anstehende Rennsaison ein.

  • Virtuelles Modell: Der Rennwagen des Jahrgangs 2019 wird erstmals zunächst komplett digital simuliert. Erst danach widmen sich die Subteams den einzelnen Baugruppen.

  • Schweißtreibend: Der neue F19 hat zwar viele Gene seiner Ahnen geerbt, wird aber von Grund auf neu aufgebaut. So auch das Chassis samt Monocoque.

  • Handarbeit: Das Monocoque, die einteilige selbsttragende Karosserie aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK), besteht aus mehreren Materiallagen.

  • Werkstattgespräche: Eine Garage im Birkenweg ist seit Jahren Hauptquartier und Maschinenraum des studentischen Rennteams der h_da.

  • Gänsehautmoment: Beim Rollout am 17. Mai wird der F19 enthüllt und vorgestellt. Sponsoren und Partner, Hochschulangehörige, Familien und Freunde verfolgen die Show.

  • Licht aus, Spots an: Da steht er, der brandneue F19. In Sachen Aerodynamik und Gewicht hat er gegenüber dem F18 noch mal eine Radlänge Vorsprung herausgefahren.

  • Zweiundvierzig: Etwa zwei Drittel der Teammitglieder, zufällig 42, posieren fürs Teamfoto. Die 42 ist seit jeher die FaSTDa-Startnummer. Mitte Juli hat die Saison mit dem Rennen in Ungarn begonnen. (Bilder: h_da/Samira Schulz; FaSTDa Racing Team)

Die Formula Student

FaSTDa – das Formula Student Team Darmstadt – hat sich 2007 an der h_da gegründet. Inzwischen zählen etwa 65 Studierende aus fast allen Fachbereichen der Hochschule zum Team. Ihr breites Know-how und ihre unterschiedlichen Perspektiven sind gefragt, denn die Challenge lautet: In acht Monaten von der Idee auf die Rennstrecke. Mit einem jährlich neuen Prototyp tritt das Team bei der Formula Student an. In dem seit 1981 bestehenden weltweiten Konstruktionswettbewerb werden dynamische und statische Disziplinen bewertet: Beschleunigung und Verbrauch, aber auch Entwurf und Präsentation. Entwerfen, simulieren, bauen, testen und fahren – das verlangt nach straffer Organisation und mancher Nachtschicht. Rund 100 Sponsoren und Partner unterstützen das Team. Prof. Dr. Mario Säglitz und Prof. Dr. Dietmar Jennewein vom Fachbereich Maschinenbau und Kunststofftechnik betreuen und beraten als Faculty Advisor. Viele Master- und Projektarbeiten setzen auf FaSTDa auf.

Autor

Daniel Timme
Juli 2019

Kontakt

Paula Luczak
Projektleitung FaSTDa

E-Mail: paula.luczak@fastda-racing.de