FaSTDa: Holpriger Auftakt, starkes Finale

  • Schirmherr: Bei der Formula Student East in Ungarn wartet der Technische Leiter Henrik Tauber hinter dem Steuer des F19 auf dessen Rennpremiere. Rechts im Bild Sven Rühl, Leiter Powertrain.

  • Handbetrieb: Mensch, Maschine und Material auf dem Weg zu einer Wertung auf dem Formel-1-Kurs in Spielberg. Die Formula Student Austria war das zweite Saisonrennen für FaSTDa.

  • Pylonen-Parcours: Blick aus der Onboard-Kamera des F19 während einer dynamischen Wertung in Spielberg. Regenwetter und Radlager machten den Darmstädtern in der Steiermark zu schaffen.

  • Friendship: Das Rennen auf dem Hockenheimring, die Formula Student Germany, genießt unter den Teams Kultstatus. Nirgends sonst ist das Teilnehmerfeld internationaler und die Atmosphäre besser.

  • Rennglück: Beim Heimrennen in Hockenheim lief es für FaSTDa rund. In der Königsdisziplin „Endurance“ fuhren die Darmstädter auf einen starken zehnten Rang. Gesamtergebnis: Platz sieben!

  • Geschafft: Nach dem erfolgreich beendeten „Endurance“ fällt der Druck der Rennsaison ab. Pilot Yann Becker nimmt noch im Fahrzeug die Glückwünsche seiner Teamkolleginnen und -kollegen entgegen.

  • Finisher: Große Teile des FaSTDa-Teams bejubeln das erfolgreiche Saisonfinale in Hockenheim. Kurz nach Abschluss der Rennsaison hat bereits die Arbeit am neuen Fahrzeug für 2020 begonnen. Alle Bilder: FaSTDa

Höhepunkt Hockenheim

Für das FaSTDa-Team begann die Rennsaison 2019 im Westen Ungarns. Knapp 900 Kilometer Anreise brachten die Darmstädter hinter sich, um am 17. Juli mit ihrem F19 bei der Formula Student East an den Start zu gehen. Dort hinterließ das Team einen starken Eindruck in den statischen Disziplinen – unter anderem mit einem vierten Rang im „Cost Report“. Auf der Piste machte der neue Bolide aber noch Probleme. Ein kaputter Kolbenring und ein defekter Freilauf bremsten den F19 aus. Zwischenbilanz: steigerungsfähig.
Eine Woche nach der Rückkehr aus Ungarn stand das zweite Saisonrennen im Kalender. Knapp 60 Teams traten auf dem Formel-1-Ring in Spielberg (Österreich) gegeneinander an. In der Steiermark war nicht nur das wechselhafte Wetter herausfordernd. Die hinteren Radlager und heftiger Regen zwangen zum Abbruch zweier Prüfungen. Der insgesamt verbesserte F19 ließ das FaSTDa-Team aber guter Dinge zum Saisonfinale fahren.
Nach nur drei Tagen ging der Rennzirkus am 5. August erneut auf Tour. Ziel war die Formula Student Germany: Heimspiel auf dem Hockenheimring. Das traditionell am stärksten besetzte Event der Rennserie mit Teilnehmenden aus der ganzen Welt genießt unter den Teams Kultstatus. Viele aus dem FaSTDa-Team trafen hier alte Bekannte wieder, mit denen sie sich bei früheren Events angefreundet hatten.
Zur tollen Atmosphäre kam das sehr erfreuliche Abschneiden im Wettbewerb. In Hockenheim konnte das Team sämtliche Disziplinen beenden und fuhr dabei beachtliche Platzierungen ein. In der Königsdisziplin, „Endurance“ schafften es die Darmstädter auf Rang zehn, in der Wertung „Fuel Efficiency“ sogar auf Platz zwei. Das bedeutete in der Gesamtwertung der Verbrennerfahrzeuge einen hervorragenden siebten Platz unter 60 Teams! Entsprechend gelöst war die Stimmung bei der Abschlussfeier am letzten Abend.
Seit Oktober tüftelt das neu formierte FaSTDa-Team am F20 und der Planung des Rennjahres 2020. Mehr dazu im Frühjahr und Sommer 2020 auf impact und in den anderen Kanälen der h_da.

Autor

Daniel Timme
Oktober 2019

Kontakt

Leonie Schneider
Projektleitung FaSTDa
E-Mail: leonie.schneider@fastda-racing.de